Glashebegerät

Wir alle haben uns schön einmal gefragt, wie große Fensterscheiben montiert werden. Oder? In den meisten Fällen setzt man hier ein Glashebegerät ein. Wir alle kennen das Prinzip von einem Hacken, den wir im Badezimmer auf eine Fließe gesetzt haben. Das Grundprinzip ist so einfach wie genial. An einem oder mehreren Punkten setzte man Saugnäpfe auf die Oberfläche und erzeigt innerhalb des Saugnapfes einen Unterdruck.
Ein Glashebegerät kann einem Kran, einem Roboter oder anderen Konstruktionen befestigt sein. Alles sind Hilfsmittel, die Scheibe in ihre vorgesehene Position zu bringen.

Einfache Ausführungen lassen sich auch manuell bedienen.


Eingesetzt werden diese Systeme vor allem im Bau oder der Fertigungsindustrie. Keine Baustelle, auf der große Glasflächen hergestellt werden, kommt heute noch ohne mechanische oder hydraulische Hilfe aus.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Geräte positionieren das Glas millimetergenau dort, wo der Bediener es haben möchte. Der Ausschuss durch Beschädigung der Glasmodule kann drastisch reduziert werden. Und die körperliche Belastung für alle Beteiligten kann auf ein minimum reduziert werden.


In der Fertigungsindustrie findet man die Glashebegeräte bei der Montage von Fahrzeugen. Es ist interessant mit anzuschauen, wie die Frontscheibe zielsicher ihren Platz in der Karosse findet. Ein Besuch bei einem Automobilhersteller ist nur zu empfehlen.