Mein Hund kann nicht frei laufen, was soll ich tun?

Natürlich ist es für einen Hund das Schönste, mal ganz frei und ohne Leine zu laufen und herumtollen zu können. Aber diesem jeden Hund zu gönnenden Vergnügen stehen einige Hindernisse im Weg. Zum einen gibt es viele Gebiete mit Leinenzwang und zum anderen auch Menschen und Tiere, die einfach Angst vor freilaufenden Hunden haben. Außerdem sind Hunde Tiere, die sich trotz bester Erziehung auch von ihren Instinkten leiten lassen und deshalb nur bis zu einem gewissen Grad berechenbar sind. Wer einen Hund hat, der einen extrem starken Jagdtrieb besitzt, sehr schreckhaft ist oder einfach (noch) nicht richtig erzogen wurde, der sollte ihn auch nicht frei laufen lassen.

Wie können Hundebesitzer und Besitzerinnen ihrem Vierbeiner trotz Hundehalsband und Leine die Spaziergänge in der Natur zu einem Vergnügen machen?.

Tipp 1

Tipp 1 besteht darin, ihn auch mit Hundehalsband und an der Leine spielerisch und abwechslungsreich zu beschäftigen. Slalomlauf, ein schneller Trab zwischendurch, abrupte Richtungswechsel und Stopps bringen schon etwas Abwechslung. Aber auch das ganz bewusste Herumbummeln, bei dem der Hund mal in Ruhe schnüffeln und markieren darf, das Balancieren auf einem umgestürzten Baumstamm, das Verstecken und Suchen von Leckerlis, das Zerrspiel mit einem Stock oder Tau. Alles das macht Gassi-Runden für Hund und Mensch spannend und abwechslungsreich und fördert die Bindung.

Tipp 2

Tipp 2 ist die Schleppleine oder Feldleine, die es in verschiedenen Längen gibt. Sie geben dem Tier mehr Bewegungsfreiheit als die normal übliche kurze Leine, dienen aber auch der Vorbeugung um Unarten des Hundes von vornherein zu verhindern sowie der Korrektur von unerwünschtem Verhalten, zum Beispiel des Jagdtriebes. Bei vielen Hunden ist die Benutzung einer Schleppleine und das damit verbundene Gehorsamstraining ein Weg, der am Ende dazu führt, dass der Hund in jeder Situation sicher abrufbar ist und im dafür geeigneten Gelände auch ganz ohne Leine laufen darf. Gelingt das Schleppleinentraining aber bei einem Hund nicht ganz, dann gibt ihm die lange Leine wenigstens ein Stückchen Freiheit.

Tipp 3

Das ist die eingezäunte Hundewiese oder Hundeinsel. Manche Städte und Gemeinden haben so eine Möglichkeit geschaffen, auch Hundesportvereine und manche Tierheime bieten sie an. Hier kann der Vierbeiner sich ohne Gefahr einmal nach Herzenslust ausrennen, herum toben und mit anderen Hunden spielen. Solche gesicherten Areale bieten den Hunden, die sonst nie frei laufen dürfen, einen wunderbaren Ausgleich und sind gerade für Hunderassen mit großem Bewegungsdrang sehr gut geeignet. Selbst wenn Herrchen oder Frauchen dafür einige Kilometer weit fahren müssen, sollten sie diese gelegentliche Freiheit ihrem Tier ermöglichen.

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